Wenn die Slowaken vorwiegend in einigen unserer Städten wohnten (Reschitza, Bokschan, Neu-Moldowa) und im ruralen Bereich in Berzovia, lebten die Tschechen hauptsächlich nahe der Donau und im Almascher Gebiet in den Dörfern: Berzasca (154 Personen), Bigăr, auf Deutsch Schnellersruhe (229, mehrheitlich), Sfânta Elena, auf Deutsch Sankthelena (Gemeinde Coronini, frĂĽher Pescari - 506, rein tschechisch), Gârnic, auf Deutsch Weizenried (513, rein tschechisch), Zlatiţa (Gemeinde Socol - 106), Şumiţa (Gemeinde Lăpuşnicel - 139, rein teschechisch), Ravensca (Gemeinde Şopotu-Nou - 159, rein tschechisch), Bozovici (54) usw., aber auch in einigen Städten (Neu-Moldowa, Reschitza, Karansebesch). Auch die Namen dieser Ortschaften klingen tschechisch.
Die Tschechen haben in ihrer Muttersprache Vorschulunterricht, je eine Gruppe in Gârnic und in Sfânta Elena, Grundschule in Gârnic, Ravensca und Sfânta Elena und Gymnasialunterricht in Bigăr und Ravensca. In GĂ®rnic und Sfânta Elena studiert man im Gymnasialunterricht 4 Stunden / Woche Muttersprache (Schuljahr 2008/2009).
Politisch vertreten sind diese beiden Minderheiten durch den Demokratischen Verein der Slowaken und Tschechen aus Rumänien (Uniunea Democratică a Slovacilor şi Cehilor din România), genannt DemokratickĂ˝ svaz Slováků a Čechů v Rumunsku. In Coronini und in Gârnic gibt es je einen Vertreter der Slowaken im Gemeinderat.
Sie haben in Weizenried / Gârnic ein Volkloreensemble -„Bohemia“. Gleichzeitig funktioniert auch in Sankt Helena / Sfânta Elena eine Kindervolkstanzgruppe.