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Man kann sie in allen Kreisen RumĂ€niens antreffen, hauptsĂ€chlich in Marosch (Mureş), Dolj, Bihar (Bihor), Klausenburg (Cluj-Napoca) und in Bukarest (Bucureşti). In Karasch-Severin bilden sie die gröĂte Minderheit. Ihre Zahl ist hier seit 1966, als sich 2132 Personen zu dieser Ethnie bekannten, stĂ€ndig gewachsen, bis auf 7914 im Jahre 2002. Dies ist darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass vor 1989 die damaligen Zigeuner, jetzt Roma benannt, sich aus Angst, Scham oder anderen GrĂŒnden nicht zu dieser Minderheit zĂ€hlen lieĂen sondern sich als RumĂ€nen oder Ungarn ausgaben, je nach der Sprache, die sie gelĂ€ufig in ihrem Kreis sprechen (auĂer Romani). Anderseits sind sie dafĂŒr bekannt, kinderreiche Familien zu haben.
Die meisten leben in den StĂ€dten, hauptsĂ€chlich in Reschitza (Reşiţa), Bokschan (Bocşa), Karansebesch (Caransebeş), Orawitza (Oraviţa) und Neu-Moldowa (Moldova Nouă). In diesen StĂ€dten gibt es ganze Wohnviertel davon. Die Dörfer mit den meisten Roma waren in 2002 (laut VolkszĂ€hlung): Ticvaniu Mare (562 Personen), Răcăşdia (418 ), Berzovia (361), Grădinari (264), Vărădia (255), Vrani (215), Berlişte (162). Aber in 16 Gemeinden (samt Dörfern) des Kreises hat sich niemand als Roma erklĂ€rt.
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Die Roma aus Greoni

Die Roma aus Orawitza

Die Roma aus Goruia
Im Rahmen dieser Minderheit gibt es keine absolute Einigkeit. Ihre Vielfalt ist wohl dadurch zu erklĂ€ren, dass sie unterschiedliche Abstammung haben, verschiedene Sprachen sprechen (rumĂ€nisch, ungarisch, romani) verschiedenen Religionen angehören, verschiedene Handwerke und Berufe ausĂŒben oder verschiedenen BeschĂ€ftigungen nachgehen (Metallverarbeiter, Spengler, Ziegelbrenner, Kesselmacher, BlumenhĂ€ndler(innen), Musikanten, Bettler, Schmuggler usw. Mit Ausnahme einer geringen Zahl sehr reicher Roma (die sich wahre typische Schlösser gebaut haben), leben die meisten in einer unsagbaren Armut. Ihre Kinder schicken sie nicht mehr oder selten zur Schule. Zz. leben sehr viele unserer Roma im Ausland, als âechte EuropĂ€erâ.
Eine ihrer politischen Formationen in unserem Kreis nennt sich âPartida Romilor pro Europaâ und zĂ€hlt ca. 200 Mitglieder. Sie haben keine Vertreter als Abgeordnete in lokalen oder zentralen Verwaltungsgremien (auf Landesebene gibt es aber einen Vertreter dieser Minderheit im RumĂ€nischen Parlament), auch haben sie hier keine eigenen Schulen, aber ĂŒber 150 Kinder lernen in 6 rumĂ€nischen Lehreinheiten des Kreises 3-4 Stunden pro Woche Romani als Muttersprache (Schuljahr 2008/2009).
Als Musikanten sind viele von ihnen wahre native Talente und spielen in eigenen oder in rumĂ€nischen Musikformationen (tarafuri) bei Unterhaltungen, Hochzeiten, im Fernsehen, Radio oder bei Festivals. Auch haben sie Tanzgruppen, wie die âPorumbeii de Aurâ (âDie Goldtaubenâ) aus Greoni und andere.
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