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Mit den 294.051 Personen waren die RumĂ€nen in 2002 die Mehrheit und zwar 88,2 % der Gesamtbevölkerung des Kreises. Sie lebten in allen Ortschaften, 55,5 % davon in den StĂ€dten und 44,5 % in den Dörfern. Wenn im urbanen Bereich die Bevölkerung eine ethnisch sehr gemischte Zusammensetzung hatte (wobei die RumĂ€nen in Mehrzahl waren), gab es Dörfer in denen eine oder mehrere der nationalen Minderheiten den Vorrang hatten. Zu den fast hundertprozentig rumĂ€nischen Dörfern gehören: Armeniş, Brebu, Buchin, Ciudanoviţa, Cornea, Glimboca, Iablaniţa, Mehadica, TĂąrnova, und in anderen Dörfern, wie: Bolvaşniţa, Bucoşniţa, Cărbunari, Cornereva, Eftimie Murgu und Turnu Ruieni leben neben den RumĂ€nen nur wenige Zugehörige zu anderen Minderheiten, hauptsĂ€chlich oder fast ausschlieĂlich Roma (Zigeuner).
Infolge der beim MenĂŒunterpunkt Bevölkerung/VolkszĂ€hlung 2011 in der Datei PDF geĂ€uĂerten Zweifel gegenĂŒber der Richtigkeit der veröffentlichten Daten in Bezug auf die Gruppierung der Einwohner nach der ethnischen Zugehörigkeit, Muttersprache und Religion, Daten die unvollstĂ€ndig, also irrelevant sind, kann sowohl fĂŒr die Mehrheitsbevölkerung wie auch fĂŒr die Minderheiten keine Aktualisierung der Bevölkerungszahl nach diesen drei Kriterien gemacht werden.
Zwecks einer allgemeinen Orientirung ist der oben genannte Unterpunk (VolkszÀhlung 2011) trotzdem lesenswert.
Politisch gehören die RumĂ€nen des Kreises hauptsĂ€chlich den auf Landesebene groĂen Parteien an (Sozial-Demokraten, National Liberalen, Demokrat Liberalen), aber auch kleinere Parteien haben hier ihre AnhĂ€nger.
Insgesamt sitzen 7 Vertreter der hiesigen RumÀnen im Parlament, davon zwei im Senat und 5 in der Abgeordnetenkammer.
NatĂŒrlich ist das Schulwesen in rumĂ€nischer Sprache gut entwickelt, vom Vorschul- bis zum Hochschulunterricht. Ein Teil der Lehreinheiten haben Abteilungen oder Gruppen in Sprachen einiger der Minderheiten, dort wo es deren genĂŒgend Zugehörige gibt, wie z.B. das âDiaconovici-Tietzâ Lyzeum in Reschitza (bis 2013,dreisprachig: rumĂ€nisch, deutsch in den Klassen I-XII, ungarisch in den Klassen I-IV, seit dem Schuljahr 2013/2014 nur mehr zweisprachig, da die ungarische Abteilung keine SchĂŒler mehr hat), das âC.D.Loga- Lyzeum in Karansebesch (zweisprachig: rumĂ€nisch, deutsch, in den Klassen I-XII) das Lyzeum in Karaschowa (zweisprachig: rumĂ€nisch, kroatisch) usw.
Unsere Kreishauptstadt rĂŒhmt sich mit einer staatlichen Hochschule, die âEftimie Murguâ - UniversitĂ€t.
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Haupteingang zur UniversitÀt

Eftimie-Murgu-UniversitÀt

Die UniversitÀt
Reschitza war seit 1771 eines der Ă€ltesten und erfolgreichsten HĂŒttenwerk- und Maschinenbauzentren RumĂ€niens. Infolge des BedĂŒrfnisses und der Nachfrage fĂŒr ein technisches Hochschulstudium wurde hier im Jahre 1971, zum 200-Jahre JubilĂ€um der Werke, eine Fachhochschule gegrĂŒndet, die anfangs unter der Obhut der Technischen UniversitĂ€t aus Temesvar stand. Die Studienrichtungen entsprachen den Anforderungen der lokalen Industrie: Werkstoffkunde, Maschinenbau, SchweiĂtechnik und Elektrotechnik.
1992 war ein Ausnahmejahr in der Entwicklung des Reschitzaer Hochschulwesens. Dann wurde die UniversitĂ€t âEftimie Murguâ gegrĂŒndet, aus der bestehenden Fachhochschule heraus, unabhĂ€ngig von Temeswar, mit zwei FakultĂ€ten: Ingenieur- und Wirtschaftsstudien.
Die UniversitĂ€t hat sich weiter entwickelt, so dass sie zurzeit von ĂŒber 5000 Studenten besucht wird, mit Bachelor, Master und DoktorstudiengĂ€ngen, entsprechend den Anforderungen des lokalen, regionalen und europĂ€ischen Arbeitsmarktes. Im Studiumjahr 2013/2014 funktionieren hier drei FakultĂ€ten mit insgesamt 15 Abteilungen, und zwar: die FakultĂ€t fĂŒr Ingeneering und Management (mit 5 Abteilungen), die FakultĂ€t fĂŒr Wirtschaftswissenschaften (mit 3 Abteilungen) und die FakultĂ€t fĂŒr Sozialwissenschaften (mit 7 Abteilungen).
Hier wird auch Deutsch als Fremdsprache unterrichtet, so dass viele Studenten die Möglichkeit haben, an einer PartneruniversitÀt aus dem deutschsprachigen Raum weiter zu studieren oder dort ihre Diplomarbeit vorzubereiten.
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RumÀnische Tanzgruppe

RumÀnische Tanzgruppe
Kulturell war und ist die Mehrheitsbevölkerung in fast allen Bereichen sehr aktiv. Zurzeit gibt es ein Staatstheater - das âTeatrul de Vestâ = âWesttheaterâ - (in Reschitza), das TheatergebĂ€ude in Orawitza - es ist das Ă€lteste auf Landesebene und steht zz. fĂŒr verschiedene Veranstaltungen zur VerfĂŒgung, zahlreiche Folkloreensembles (Tanz und Volksmusik, in den meisten Ortschaften des Kreises, beginnend mit den Schulkindern), viele Volksmusik-Solisten, Chöre (Amateuren- oder Kirchenchöre). Das Banater Bergland kann sich auch mit vielen Schriftstellern, Poeten, Malern, Bildhauern, Musikern rĂŒhmen. Auch die UniversitĂ€t hat ein Volkstanzensemble:
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