Alexander Tietz wurde in Reschitza am 9. Januar 1898 in einer Intellektuellenfamilie geboren.
Nach dem Studium in Temeswar und Budapest kehrte er als Lehrer in seine Heimatstadt zurĂŒck. Er war einer der anerkanntesten Erzieher deutscher Muttersprache des XX. Jahrhunderts in Reschitza, der seinen SchĂŒlern die Liebe zu Heimat, Kultur, Tourismus und Umweltschutz beibrachte.
Die Liebe zum Banater Bergland verhalf ihm in seiner Suche nach Volksgut im Banater Bergland, was ihm auch die Bekanntheit im deutschsprachigen Raum erbrachte.
Er starb am 10. Juni 1978, infolge eines Verkehrsunfalls in seiner Heimatstadt Reschitza und wurde ebenfalls hier, zwei Tage spĂ€ter am Friedhof Nr. 5 unter groĂer Anteilnahme, beerdigt.
Am 19. Oktober 1995 wurde in Reschitza die deutsche âAlexander Tietzâ-Bibliothek offiziell eröffnet. Heute gehört sie zum Jugend-, Dokumentations- und Kulturzentrum âAlexander Tietzâ. Am 6. Oktober 2005 wurde vor dem Zentrum eine BĂŒste Alexander Tietzâ enthĂŒllt.
Am 24. Februar 2004 wurde ihm die EhrenbĂŒrgerschaft post mortem der Stadt Reschitza verliehen.
GeschĂ€tzt fĂŒr seine 9 EigenbĂ€nde (davon 4 posthum - davon 3 in mehrsprachiger Ăbersetzung) und zahlreiche Veröffentlichungen in verschiedenen Publikationen und BĂ€nden im In- und Ausland, bleibt Alexander Tietz die bekannteste deutsche Persönlichkeit des Banater Berglands des XX. Jahrhunderts.